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Gemütliches Schlafzimmer: 5 einfache Tipps

Oft braucht es gar nicht viel, um einem Zimmer das gewisse Etwas zu verleihen und ein gemütliches Schlafzimmer zu gestalten. Die Details, die einen Raum direkt gemütlicher machen und ein Gefühl des Ankommens auslösen. Und trotzdem weiß man manchmal gar nicht so recht, wo man anfangen kann, um sich (s)ein gemütliches Schlafzimmer zu gestalten. Genauso ging es mir auch: ich wusste, dass das große Fenster eine wunderbare Stimmung für den Raum zaubert, aber trotzdem hat mir lange das gewisse Etwas gefehlt. Es sah nicht so ganz stimmig aus und der Raum war knapp ein Jahr eher eine Abstellkammer für alles, was keinen richtigen Platz hatte, als eine gemütliche Wohlfühloase.

Vor ein paar Wochen habe ich mir dann aber ein Ziel gesetzt: für den Herbst möchte ich endlich ein gemütliches Schlafzimmer. Einen Ort, an dem ich bei prasselnden Regen eine Serie gucke oder ganz entspannt morgens mein Oatmeal esse. Und deshalb habe ich dann endlich die Pläne umgesetzt, die ich schon längere Zeit hatte, aber noch nicht in die Tat umgesetzt hatte. Und was soll ich sagen: ich finde, es hat sich so so sehr gelohnt! Und weil die kleinen Dinge oft den größten Unterschied machen möchte ich heute meine 5 liebsten Tipps mit dir teilen, wie man sich sein gemütliches Schlafzimmer ganz einfach und ohne große Mehrkosten selbst gestalten kann.

Gemütliches Schlafzimmer: mit diesen 5 einfachen Tipps klappt es!

1. Gut Ding darf Weile haben

Ein Tipp vorweg: Dinge dürfen Zeit brauchen. Ich kenne das: man ist vielleicht umgezogen oder trifft auf einmal die Entscheidung, ein Raum soll anders aussehen. Und dann darf es gar nicht schnell genug gehen. Man möchte direkt ein Ergebnis sehen und keine Zeit verlieren. Diese Einstellung führt allerdings dazu, dass man meist das Nächstbeste kauft und auf Dauer dann doch merkt, dass sie dem eigenen Stil und Gefühl von Wohlfühlen vielleicht doch nicht so entsprechen wie beim schnellen Besorgen gedacht. Deshalb: Eile mit Weile. Und mache dir in Ruhe Gedanken, was DIR besonders gut gefällt – es lohnt sich!

2. Erstelle dein persönliches Moodboard

Was mir dabei geholfen hat, mein gemütliches Schlafzimmer zu gestalten, war zunächst die Inspiration von anderen Schlafzimmern. Ein Moodboard ist dabei eine Art Collage (die kannst du digital z.B. über Canva erstellen) mit Bildern/ Videos, die dir gefallen. Stöbere dich durch Zeitschriften oder online durch Pinterest, Instagram und Co. und speichere die Beiträge ab, die dir intuitiv gefallen. Wenn du eine kleine Sammlung an inspirierenden Bildern gesammelt hast, lohnt sich ein zweiter, genauerer Blick. Was gefällt dir daran?

Fragen, die du dir z.B. stellen kannst, sind:

  • Welche Farben sind in den Beiträgen oft zu sehen?
  • Welche Materialien werden genutzt?
  • Sind die Räume eher schlicht oder bunt?
  • Was haben die Räume gemeinsam?
  • Welche Details mag ich daran? Planzen, Regale, Bücher etc.?

Genau an diese Dinge kannst du dich im Folgenden halten, wenn es an die Umgestaltung deines Schlafzimmers geht. Ich mag es z.B. gerne in gedeckten Farben (weiße Bettwäsche, beiger Überwurf, Möbel aus hellem Holz) mit farblichen Akzenten wie bunten Bildern oder einem farbenfrohen Blumenstrauß.

3. Weniger ist mehr für dein gemütliches Schlafzimmer

Oft braucht es gar nicht viel und meist ist weniger auch mehr. Deshalb strahlen manche Räume auch so eine angenehme Ruhe aus: sie sind geordnet und meist findet man nur ein paar wenige ausgewählte Möbelstücke und Accessoires. Um diese Ruhe auch für dein gemütliches Schlafzimmer zu bekommen, lohnt es sich, auszumisten und aufzuräumen.

  • Welche Dinge bereiten dir Freude und gefallen dir?
  • Was ist schon lange nur noch ein Staubfänger?
  • Womit möchtest du dich umgeben?

Dinge, die du weiterhin behalten möchtest, kannst du am besten in geschlossenen Schränken oder Kommoden aufbewahren. So ist alles gut verstaut und der Raum wirkt dabei geordnet und aufgeräumt. Ein paar wenige Bücher, Zeitschriften oder Anderes können als dekoratives Element Regale zieren.

4. Möbel umstellen oder neu gestalten

Du hast dich an deinen Möbeln satt gesehen und hättest am liebsten einmal rundum alles anders? Wie wäre es dann zunächst einmal mit einer sehr viel günstigeren, aber ebenfalls effektiven Methode? Ordne deine Möbel doch einfach anders an, stelle um, probiere dich aus. Wie wäre es damit, den Teppich anders platzieren oder deine Lampen und den Spiegel umzustellen. Alleine das sorgt schon für viel Abwechslung und lässt deinen Raum ganz anders wirken.

Möchtest du noch mehr Veränderung kannst du z.B. mit Farbe nachhelfen: deinem Schrank einen neuen Glanz verleihen, das Bett endlich in einem creme weiß streichen und und und. Es lohnt sich, mit dem kreativ zu werden, was man schon zuhause hat. Dabei entstehen oft die schönsten “neuen” Dinge.

5. Setze Akzente und hab Freude dabei

Wenn du dich für eine Anordnung der Möbel entschieden hast und dein Schlafzimmer schon in seinen Grundzügen “steht”, kannst du mit kleinen Akzenten das gewisse I-Tüpfelchen erlangen.

Kleine Dinge, die einen großen Unterschied machen, sind z.B.:

  • Kerzen in verschiedenen Farben und Formen
  • ein paar Pflanzen
  • Bilder an der Wand
  • eine schöne Bettwäsche/ Überwurf
  • ein Strauß Blumen

Auch hier lohnt sich wieder ein Blick auf die Dinge, die man schon hat: Stabkerzen kann man in gereinigten und leeren Flaschen platzieren, vielleicht hat man noch ein schönes Poster oder eine schlichte Bettwäsche zuhause. Genau diese Dinge sorgen nämlich oft für den gewissen Wohlfühlfaktor und verhelfen zu deinem gemütlichen Schlafzimmer.

Und jetzt wünsche ich dir ganz viel Freude, deinem Schlafzimmer einen gemütlichen Feinschliff zu veleihen und hoffe, meine Tipps helfen dir dabei!

Folge mir gern für mehr Inspiration und lasst mir ein Feedback da! 

Habt einen schönen Tag und bis ganz bald,

Nici

Gemütliches Schlafzimmer: setze Akzente

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