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Kopenhagen Vegan Food Guide

Wart ihr schon mal in Kopenhagen? Denn ich hab’ mich direkt verliebt, als wir im Juni für knapp eine Woche hier waren. Vielleicht liegt es unter anderem auch am wunderbaren Sommerwetter, das uns die Zeit dort besonders versüßt hat, aber es war einfach ein tolles Gesamtpaket. Selten hat mich eine Stadt so in seinen Bann gezogen, dass ich mir direkt dachte: hier könnte ich leben! Und weil zu einem Besuch in einem anderen Land/ einer anderen Stadt natürlich auch das Schlemmen durch die dortigen (veganen) Cafés und Restaurants dazugehört, habe ich mich selbstverständlich mal ein wenig umgeguckt.

Ehrlicherweise muss ich an dieser Stelle auch erwähnen, dass Kopenhagen nicht nur wunderschön, sondern leider auch ziemlich teuer ist. Ein Frühstück aus 2 Avocado Broten, Cappuccino und O-Saft kostet umgerechnet gerne um die 60€, weshalb wir uns ein paar wenige Köstlichkeiten gegönnt haben, sonst aber auch gern in unserem Air Bnb mit eigener Küche gekocht haben.🙈 Wenn ihr das ein oder andere Mal aber doch in der Stadt schlemmen möchtet, habt ihr nun eine feine Liste an Empfehlungen zur Hand, für die sich ein Besuch mehr als lohnt! Los geht’s!

Cafe Ø12

Hier haben wir unsere 65 € fürs Frühstück gelassen und auch wenn es anfangs ein wenig geschmerzt hat: das Frühstück war wahnsinnig lecker. Die Avocadobrote waren mehr als üppig belegt, der Cappuccino wohlschmeckend und der bestellte Orangensaft mit solch einem fluffigen Schaum versehen, dass wir zunächst vermuteten, es wäre Ananassaft beigemengt (was natürlich nicht der Fall war 😉 ). Alles in allem eine sehr leckeres Frühstückscafé, das auch zwei vegane Möglichkeiten anbietet. Was ich unbedingt empfehlen kann: sucht euch einen Platz auf der Terrasse im Hinterhof! Mit all den verschiedenen Pflanzen ist das gerade im Sommer ein wunderbar schattiger Ort, um sein Frühstück zu genießen.

Pico Pizza

Mamma Mia. Noch ein Tipp aus der Community und wirklich goldwert. Zum Abendessen musst du unbedingt einem hier vorbeischauen. Die Besonderheit hier sind unterschiedlich belegte, fantastisch leckere Minipizzen, die vor Ort frisch zubereitet werden. Mein ganz persönlicher Favorit: die Variante mit Thymian und Pilzen. Insgesamt gibt es vier unterschiedliche vegane Varianten und alle haben uns mehr als überzeugt. Belegt waren sie beispielsweise mit veganer Wurst, Kapern oder Kürbis. Und auch wenn sich die Kombinationen vielleicht erstmal abenteuerlich anhören: ich habe selten so leckere Pizzen gegessen. Wenn ihr also mal in Kopenhagen seid: schaut dort unbedingt vorbei!

Reffen

Reffen ist wirklich ein ganz besonderer Ort. Im Osten der Stadt gelegen befindet sich dieser coole Streetfood Markt, der keine Wünsche offen lässt. Hier laden unzählige Essens- und Getränke Container zum Schlemmen und Verweilen ein gerade Abends ist ein Ausflug hierher sehr zu empfehlen. Direkt am Hafen gelegen und mit kleinem “Sandstrand” kann man den Sonnenuntergang besonders schön genießen. Nicht vergessen: Ein Besuch hier lässt sich auch perfekt mit einem vorherigen Abstecher im La Banchina (weiter unten) verbinden!

Natur Bageriet

Wenn ihr eine vegane Bäckerei in Kopenhagen sucht: das ist eure Adresse! Hier findet ihr eine riesige Auswahl an Brot, Gebäck, Zimtschnecken Kuchen, Croissants, Focaccia, belegten Broten und auch glutenfreie Möglichkeiten sind vorhanden. Eine Entscheidung fällt in der kleinen, heimeligen Bäckerei mehr als schwer und deshalb kann ich schonmal 2 Tipps vorab geben, die mich geschmacklich sehr überzeugt haben. Neben der Zimtschnecke (Kanel Snegl) kann ich die Spandauer empfehlen: ein typisch dänisches Gebäck aus Plunderteig mit Marzipan & Vanillecreme Füllung. Genießen kann man die Köstlichkeiten beispielsweise im nahe gelegenen Ørstedsparken mit schönem Blick auf einen kleinen See.

La Banchina

Einer meiner allerliebsten Plätze in Kopenhagen: La Banchina. Durch Zufall bei Google Maps entdeckt und da es auch direkt neben dem Reffen ist, dachte ich mir: das gucke ich mir doch gleich mal an. Direkt am Hafen gelegen liegt diese kleine “Fischer”Hütte, die auf den ersten Blick verzaubert. Es wird regional und saisonal gekocht, oben lädt ein uriger Garten zum Essen ein und durch das Gewächshaus kann man dabei zusehen, wie das Essen frisch zubereitet wird. Eine weiteres Highlight sind die Badestege, die im Sommer mehr als gut besucht sind und dazu einladen, sich im kühlen Nass zu erfrischen. Auch eine Sauna kann auf dem Gelände gebucht werden und für mich hat der Ort einen ganz besonderen Flair, den ich so noch nie erlebt habe. Falls ihr also einmal einen gemütlichen Sommerabend verbringen möchtet: geht dorthin, macht es euch im Grünen oder auf dem Steg gemütlich und lasst die Szenerie einfach auf euch wirken. Es lohnt sich!

Café Kaf

Noch eine Möglichkeit, rein vegan zu schlemmen, bietet das Café Kaf. Ziemlich klein und dafür sehr gemütlich lädt das Café zu einem Stück Kuchen und einer großen Tasse Kaffee ein. Im Sommer gibt es draußen unter den Bäumen auch einige Sitzgelegenheiten, wo man angenehm im Schatten sein Kuchenstück genießen kann. Ich habe mich für eine klassisch dänische Erdbeertorte entschieden und hätte am liebsten noch 1, 2 Stück mehr davon genascht.

Glean

Willkommen im Schaumkuss – Himmel. Dieser Ort wurde mich auch häufiger von euch empfohlen und für alle, die früher gerne Schaumküsse genascht haben, ist dieser Ort ein Muss. Den “Glean” Stand findet ihr übrigens in den “Torvehallerne” – Markthallen mit allerlei kulinarischem Angebot aus aller Welt. Die Schaumküsse gibt es mit den verschiedensten Füllungen wie Kokosnuss, Lemoncurd oder Maracuja. Perfekt für alle, die sich ein wenig durchprobieren möchten, ist hier die Viererbox, die man nach Belieben bestücken kann.

Kopenhagen ist also definitiv eine Reise wert und hat unter anderem auch kulinarisch etliches zu bieten. 🙂 Ich hoffe, der Blogpost gibt ein klein wenig Inspiration für euren Trip nach Kopenhagen und falls ihr Fragen habt: immer gerne her damit!

Bis ganz bald,

Nici

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